Gefahrstoffdetektion

Unsachgemäßer Umgang mit Asbest kann Folgen haben

Beim Abbruch eines Altbaus muss der Verantwortliche auch vorab feststellen, ob sich Schadstoffe, wie z. B. Asbest, im Gebäude befinden. Nur wenn die Gefahrstoffe bekannt sind, können diese vor dem eigentlichen Abbruch fachgerecht demontiert und entsorgt werden, ohne das Abbruchpersonal und die Umwelt zu gefährden. Im Zusammenhang mit dem aktuellen Fall im Kreis Bergstraße weist das Regierungspräsidium Darmstadt nun noch einmal auf die Folgen hin, wenn die bisherige Gefahrstoffuntersuchung ignoriert wurde. Im aktuellen Fall Bergstraße wurden die Regelungen und klaren Vorgaben der RP Arbeitssicherheitsabteilung vor dem Abriss nicht umgesetzt. Als die Behörden davon erfuhren, befand sich nur noch ein großer Schutthaufen im Gebäude. Aufgrund von Asbestspuren stellten die Behörden in Zusammenarbeit mit dem Umweltbeauftragten des Landespolizeipräsidiums Südhessen die weiteren Arbeiten ein und entnahmen Proben aus den Trümmern.

Asbest- & Bausanierung

Wie die Auswertung dieser Materialproben ergab, wurden im Gebäude Asbest und künstliche Mineralwolle verwendet. Für mit diesen Gefahrstoffen belasteten Bauschutt muss nun ein umfassendes und aufwendiges Konzept entwickelt werden, um die Gefahrstoffe zu trennen und fachgerecht zu entsorgen. Davor ist es verboten, Materialien abzubauen und weitere Arbeiten auf der Baustelle durchzuführen. Das Umweltschutzteam der Polizei Südhessen hat Ermittlungen gegen den Verantwortlichen aufgenommen. Die RP Abfall- und Arbeitssicherheitsabteilung und das zuständige städtische Aufsichtsamt arbeiten eng zusammen, um die Arbeiter und die Umwelt auf der Baustelle zu schützen, die Ausbreitung von Schadstoffen zu verhindern und das Bauvorhaben wieder auf Kurs zu bringen. Bei Entfernung von Asbest oder Schadstoffhaltigen Stoffen können Sie uns jederzeit und gerne kontaktieren. Unser Expertenteam wird sich um Ihre Anfrage kümmern und nach einer Lösung suchen.