Gutachten

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SCHADSTOFFGUCHTEN beim

Hauskauf oder Sanierung ratsam?

AsbestFormaldehyd, … es gibt viele Schadstoffe, die eine Immobilie bzw. ein Grundstück vorbelasten können. Um gesundheitliche Probleme und Folgekosten zu vermeiden, sollten Immobilienkäufer vor dem Kauf als auch Immobilienbesitzer vor der Sanierung ein Schadstoffgutachten durch einen Sachverständigen in Betracht ziehen.

Welche Schadstoffe lauern in älteren Gebäuden?

Ein „gebrauchtes“ Haus sowie ein vorgenutztes Grundstück können vielerlei Schadstoffe und Altlasten enthalten. Eines der bekanntesten Beispiele ist Asbest, welches bei älteren Gebäuden nicht nur in Dämmstoffen und Wellplatten vorkommt, sondern auch in FliesenklebernSpachtelmassen und Putzen. Gelangen die Asbestfasern in die Lunge, besteht die Gefahr einer Krebserkrankung. Dies bestätigt auch das Deutsche Krebsforschungsinstitut.
Darüber hinaus gilt auch Formaldehyd als krebserzeugend und kann u. a. Nierenschäden sowie Entzündungen der Atemwege auslösen. Der Krankmacher war in der Vergangenheit vor allem in Spanplatten zu finden

Asbest- & Bausanierung
Asbest- & Bausanierung

ASBEST

Asbest (altgriechischἄσβεστοςasbestos, deutsch ‚unvergänglich‘; historisch auch als Bergflachs[3] oder Amiant[4] bezeichnet) ist eine Sammelbezeichnung für verschiedene natürlich vorkommende, faserförmige kristallisierte SilikatMinerale, die nach ihrer Aufbereitung technisch verwendbare Fasern unterschiedlicher Länge ergeben.[5] Die Faser des Magnesioriebeckits oder Krokydoliths aus der Gruppe der Hornblenden (auch Blauasbest genannt) ist bläulich, die Faser des Chrysotils (Serpentingruppe) ist weiß oder grün. Weitere zum Asbest zählende Minerale sind Grunerit (Amosit, Brauner Asbest), Anthophyllit und Aktinolith. Chrysotil, auch Weißasbest genannt, fand die technisch weitaus breiteste Anwendung, zum größten Teil als Armierungsfaser in Asbestzement.

Wo versteckt sich Asbest

  • Glaswolle
  • Wellplatten
  • Fliesenkleber
  • Spachtelmasse
  • Putze
  • Dachpappe
  • Vinyl-Asbest-Platten
  • Alte Fensterdichtungen

Risiko: Abbruch ohne Schadstoffgutachten

Häufig lassen Bauherren oder deren Handlungsbevollmächtigte keine Schadstofferkundung durchführen und kein Schadstoffgutachten erstellen. Dies geschieht entweder aus Unwissenheit oder um Kosten zu sparen. Im Rahmen der Ausschreibung muss der Bauherr oder dessen Handlungsbevollmächtigter die ausführenden Tätigkeiten sowie die Gefahrstoffe und die davon ausgehenden Gefährdungen beschreiben. Jener ist gemäß §7 der Gefahrstoffverordnung zur Gefahrstoffermittlung und Gefährdungsbeurteilung verpflichtet. Eine schriftliche Dokumentation darüber ist der zuständigen Arbeitsschutzbehörde gemäß §19 auf Verlangen vorzulegen. Geschieht dies nicht, ist die Behörde gemäß §20 befugt, umgehend einen Baustillstand in den betroffenen Arbeitsbereichen anzuordnen.

Inhalt eines Schadstoffgutachten

  • Standortbeschreibung
  • Nutzungsgeschichte des Gebäudes
  • Lagepläne und-Gebäudepläne
  • Hinweise zur Gebäudekonstruktion
  • Hinweise zu relevanten Bauteilen
  • Angaben zu technischen Installationen
  • Probenahmepläne und -protokolle
  • Labor-Analysen
  • Auflistung vorgefundener Schadstoffe
  • Bewertung der Schadstoffsituation
  • Hinweise zu Sanierung und Schutzmaßnahmen
  • Angaben zur Entsorgung/Verwertung
  •  Fotodokumentation